Zweifache Niederlage für die Hindelanger Badmintonspieler

Am vergangenen Samstag hatte die Zweite spielfrei und konnte dadurch den „Männermangel“ der Ersten ausgleichen, sodass die Erste vollzählig den Spieltag antreten konnte. In Immenstadt ging es zuerst gegen den TV Haldenwang. Da die Gegner nur mit einer Dame antraten, ging der Punkt für’s Damendoppel schon auf das Konto der Hindelanger. Los ging’s: Die beiden Herrendoppel wurden von Anfang an von den Haldenwangern dominiert und auch klar durch die Gegner gewonnen. Auch wenn Michi Gehr, Thomas Westermann und Tobi Deil alles in ihren Einzeln gaben und wirklich um jeden Ball kämpften, stand das Glück an diesem Tag nicht auf der Seite der Hindelanger – alle mussten sich geschlagen geben. Patrizia Both konnte dann souverän ihr Dameneinzel für sich entscheiden. Bei dem 2:6 sollte es aber bleiben, da auch leider das Mixed nicht ins Spiel kam und den Punkt abgeben musste.

Im zweiten Match ging es dann gegen die Dietmannsrieder. Die Mannschaft, an dem Tag vom Badminton-Pech verfolgt, musste leider die zwei Herrendoppel an die Gegner abgeben. Sarah Fietze und Kathi Kuisle hätten gerne ihr Können unter Beweis gestellt, aber auch die Dietmannsrieder kamen nur mit einer Dame, sodass der Punkt für‘s Damendoppel auch ohne Spiel für die Hindelanger gewonnen wurde. Die Aushilfsmänner Tobi und Thomas ließen keinen Ball unumkämpft und machten es ihren Gegnern nicht einfach, mussten sich aber schließlich in ihren Herreneinzeln geschlagen geben. Michi, zum zweiten Mal an diesem Tag in einen dritten Satz verwickelt, holte auch noch mal alles raus und machte es spannend bis zum Schluss, konnte sich aber dann leider in seinem Herreneinzel nicht durchsetzen (8:21, 21:18, 22:24). Auch wenn Patrizia im Damendoppel und Jörn Danberg und Sarah im Mixed noch Punkte für die Mannschaft einfahren konnten, reichte es am Ende nur für ein 3:5 gegen Dietmannsried.

Fazit: Es war klar, dass es ohne die Stammbesetzung nicht einfach werden würde, aber an dem Tag konnte die Mannschaft auch einfach nicht ihr bestes Badminton auf den Platz bringen und musste die Doppelniederlage akzeptieren. Die Punkte müssen dann eben in der Rückrunde geholt werden 😊

Jahresbericht 20/21: Coronazwangspause mit kreativem Alternativprogramm

Auch wenn die Hindelanger Badmintonspieler seit Mitte März keinen Schläger mehr in der Hand hatten, freuten sich alle umso mehr, als die Hallen dank ausgearbeiteten Hygienekonzepten wieder öffnen konnten. Thomas Burger hatte als Trainer alle Hände voll zu tun, um seine Mannschaften in Sachen Schlagtraining und Taktik wieder spielfit zu machen. Als dann im Oktober endlich der erste Spieltag kam, waren alle höchstmotiviert und umso niedergeschlagener, als die Saison danach aufgrund von Corona schon wieder beendet war.

Für die erste und zweite Mannschaft bedeutete dies wieder „Home-Training“ per Zoom-Meeting unter der Leitung von Steffi Kloker. Aber was wären die Hindelanger Badminton-Spieler ohne ihre verrückten Ideen? So kam es, dass von Tobi Deil die Winterchallenge ins Leben gerufen wurde: Jeder, der nominiert wurde, musste sich in den Bikini oder die Badehose werfen und im nächsten Schneehaufen baden. Neben Kraulaktionen von Norbert Mayr, einem waghalsigen Sprung vom Balkon (Haltungsnote 1*) von Sarah Fietze oder einem Badminton-Match im Schnee zwischen Claudia Erb und Steffi Kloker, ließen sich auch die übrigen Mannschaftsmitglieder allerhand einfallen – und auch Trainer Thomas Burger war sich nicht zu schade, im Schnee zu baden. So wurde die „Übergangsphase“ überbrückt, bis es endlich wieder in die Halle auf den Badmintonplatz ging und Thomas Burger wieder das Training in Angriff nehmen konnte.

Leider dauerte auch diese Phase nicht all zu lange, da die Burgberger Halle auf Grund des Hochwassers gesperrt werden musste. Glücklicherweise steht durch die Partnerschaft mit Hindelang eine Ausweichmöglichkeit parat, die sehr gerne angenommen wird.

Zum Glück waren in diesem Jahr die Reisebedingungen so, dass es der Mannschaft möglich war, Ende September für eine Woche an den Gardasee zu fahren. Alles in allem war der gemeinsame Urlaub perfekt! Neben sportlichen Aktivitäten wie Radeln, Joggen, Yoga und Workout, ließ es sich die Mannschaft nicht nehmen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen: Pasta, Pizza und Meeresfrüchte und auch der ein oder andere Wein wurde ausgiebig getestet und für gut befunden. Doch ebenso wurde auf dem Campingplatz gekocht und die Urlauber ließen jeden Abend mit einem lustigen Spielabend ausklingen.

Gesponsert durch den Ski-Club Burgberg und den BBV verfügt die Abteilung seit diesem Sommer über drei Air-Badmintonfelder. Durch eine besondere Ballkonstruktion ist es jetzt möglich, auch wenn es leicht windet, im Freien Badminton zu spielen. Eine tolle Abwechslung, gerade in der Ferienzeit, wenn die Halle geschlossen ist.

Nach der kurzen Saison mit nur einem Spieltag freuen sich die Hindelanger Badmintonspieler auf die kommende Saison 21/22, bei der sie wieder höchstmotiviert antreten wollen.

Jahresbericht 19/20: Verfrühtes Ende der Badminton-Saison

In der Saison 19/20 konnten die Badmintonspieler des SC Burgbergs unter dem Flaggschiff des TV Hindelangs gleich mit zwei Mannschaften antreten: die erste in der Bezirksliga-Süd und die zweite mit den Neuzugängen Silvana Plock, Claudia Erb, Steffi Kloker, Boris Mittermeier, Markus Schicketanz und Oliver Schwarz in der Bezirksklasse B-Süd.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Saison frühzeitig ohne den letzten Spieltag abgebrochen werden und auch ein Hallenbetrieb war vorerst nicht mehr möglich. Die Erste konnte dennoch auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken und sich sogar einen Platz auf dem Treppchen sichern. Mit insgesamt fünf Siegen schaffte es die Mannschaft auf Platz drei von acht in der Tabelle. Positiv hervorzuheben ist Janina Bertold, die obwohl sie verletzungsbedingt in dieser Saison nicht spielen konnte, trotzdem weiterhin die verantwortungsvolle Aufgabe der Spielführerin ausgeführt hat.

Die Zweite mit Spielführer Thomas Westermann hatte so ihre Startschwierigkeiten und mochte auch während der Saison nicht so richtig in das Spiel finden. Leider konnte die frischgegründete Mannschaft keinen Spieltag für sich entscheiden, was der Motivation des Teams aber keinen Abbruch tat.

Auch wenn aufgrund von Corona die Pforten der Hallen geschlossen bleiben mussten, blieben die Badmintonspieler kreativ, um das gemeinschaftliche Vereinsleben und natürlich das Training etwas aufrecht zu erhalten. Neben einem gemeinsamen Besuch auf dem Burgberger Nachtumzug wurde, als es wieder wärmer wurde, kurzerhand die Halle nach draußen verlagert. Gespielt wurde nach Lockerung der Hygienevorschriften Crossminton bzw. Speedminton, eine Mischung aus Squash und Badminton. Bei schlechtem Wetter wurde die Mannschaft nicht verschont – Trainiert wurde online: Mit Steffi Kloker’s Übungen wurde nicht nur digital geschwitzt, sondern auch ein professioneller Trainingsausgleich geschaffen.

Weil in diesem Jahr der Mannschaftsurlaub zum Leid aller ausfallen musste, überlegten sich die Hindelanger Badmintonspieler ein Alternativ-Programm, das coronakonform umgesetzt werden konnte. Zunächst ging es bei einer gemeinsamen Wanderung auf die Alpe Roßberg. Bei zünftiger Einkehr mit Käseplatte waren schnell die Strapazen des Aufstiegs vergessen. Beim zweiten Ausflug ging es dann nach Ofterschwang und der Badmintonschläger wurde gegen eine Frisbee eingetauscht. Ganz ungewohnt hieß es dann beim Discgolf „jeder gegen jeden“. Aber auch unter dem Jahr traf sich die Mannschaft sei es zum Pizzabacken oder auch zum Spieleabend.

Die Hindelanger Badminton-Spieler verbindet mehr als nur das „Bätschen“ auf dem Badmintoncourt, sondern auch eine Gemeinschaft, die gerade in der Zeit der Pandemie umso wichtiger wurde.

Erster Doppelspieltag der Saison für die Hindelanger Badmintonspieler

Erste Mannschaft

Am Samstag, den 06.11. ging schon der erste Sieg gegen die Spielgemeinschaft Mindelheim/Türkheim auf das Konto der ersten Mannschaft, denn die Mindelheimer traten erst gar nicht zum Spieltag an. Mit höchster Motivation ging es dann im zweiten Match gegen die Spielgemeinschaft Trunkelsberg/Babenhausen, denn eines war klar, einfach würde es gegen die Tabellenersten nicht werden. Das erste Herrendoppel musste leider nach drei Sätzen an die Gegner abgegeben werden, auch wenn Farid Jafari-Asl und Norbert Mayr alles gaben. Das zweite Herrendoppel mir Michael Gehr und Jörn Danberg konnte, auch in drei Sätzen, den ersten Punkt für die Hindelanger einholen. Sarah Fietze und Kathi Kuisle spielten wieder souverän ihr Damendoppel und holten den nächsten Punkt. Die drei Herren- sowie das Dameneinzel konnten dann aber leider nicht gewonnen werden. Mit kleinen Anfangsschwierigkeiten traten Norbert Mayr und Kathi ihr Mixed an, ließen ihren Gegnern dann aber keine Chance und gewannen deutlich (21:11, 21:14). Obwohl alle alles gegeben haben und ein Unentschieden realistisch gewesen wäre, musste sich die Erste mit einem 3:5 geschlagen geben.

Vom sonnigen Hindelang in die Nebelsuppe von Trunkelsberg hieß es für die Zweite beim Auswärtsspiel. Zuerst ging es gegen die Mindelheimer. Gegen den Tabellenersten hatte die Zweite leider keinen Auftrag… Der einzige Punkt konnte dabei von Boris Mittermeier eingeholt werden, damit stand es dann 1:7 für die Gegner. Gegen die Trunkelsberger, die Tabellenzweiten ging dann schon mehr. Zuerst holten Thomas Westermann und Boris den ersten Punkt im ersten Herrendoppel. Das zweite Herrendoppel und das Damendoppel musste leider an die Gegner abgegeben werden, auch wenn Claudia Erb und Silvana Plock in drei Sätzen kämpften (21:19, 16:21, 19:21). Das Konditionstraining vom letzten Spieltag hat sich wohl für Boris gelohnt – kämpfte er sich im dritten Satz nach einem Rückstand von 16:20 zurück und fuhr den Punkt für die Burgberger ein (21:17, 12:21, 24:22). Tobi Deil holte dann sein Herreneinzel. Nachdem das Dameneinzel von Claudia leider knapp an die Gegnerin ging, entschied das Mixed mit Oli Schwarz und Silvana über Unentschieden oder Verlieren. Ganz knapp (19:21, 18:21) mussten sich die beiden allerdings geschlagen geben, sodass es dann am Ende 3:5 hieß.

Auch wenn vielleicht das ein oder andere Spiel zu holen gewesen wäre, wurden bei der anschließenden Einkehr, dann aber alle Strapazen des Spieltags vergessen. 😊

Die Badmintonsaison 21/ 22 geht los!

Erste Mannschaft

Nachdem die vergangene Saison aufgrund von Corona schon nach dem ersten Spieltag beendet wurde, freuten sich die Hindelanger Badmintonspieler umso mehr, als es am 23.10. wieder hieß: Heute ist Spieltag!

Für die erste Mannschaft ging es leider unterbesetzt gegen Immenstadt, weswegen schon ein Punkt ungespielt an die Gegner ging. Zunächst ging es gut los: In drei Sätzen konnten Norbert Mayr und Farid Jafari-Asl im Herrendoppel den ersten Punkt einholen und Sarah Fietze und Kathi Kuisle gewannen deutlich mit 21:12 und 21:13 ihr Damendoppel. Leider gingen dann alle drei Herreneinzel an die Gegner. Patrizia Both gab in ihrem Dameneinzel alles – musste sich dann aber nach drei spannenden Sätzen geschlagen geben. Sarah und Jörn Danberg holten noch den letzten Punkt im Mixed. Letzten Endes reichte es dann nur für ein 3:5 gegen die Partnermannschaft.

Zweite Mannschaft

Die Zweite stand den Eggenthalern gegenüber: Hier konnten sich leider beide Herrendoppel nicht durchsetzen und auch das Damendoppel mit Silvana Plock du Claudia Erb konnte nicht für die Hindelanger entschieden werden. Die Punkte des ersten Herreneinzels sowie des Dameneinzels wanderten leider auch auf das Konto des Gegners. Boris Mittermeier darf beim nächsten Konditionstraining am Freitag einmal Pause machen, denn laufen musste er in seinen drei hart umkämpften und sehr knapp verlorenen Sätzen (29:30, 21:18, 29:30) zu genüge. Tobi Deil konnte sein Match für sich entscheiden und holte einen Punkt für die Hindelanger. Dabei sollte es leider auch bleiben, denn auch das Mixed ging an die Eggenthaler – damit war der Endspielstand 1:7 für die Gegner.

Auch wenn für beide Mannschaften nicht viel zu holen war, hat es allen wieder richtig viel Spaß gemacht, Wettkampfluft zu schnuppern – der nächste Spieltag kommt bestimmt. Bis dahin kann Trainer Thomas Burger noch ein paar wichtige Trainingseinheiten einlegen.

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TV Hindelang Hygienekonzept

Hier geht es zum aktuellen Hygienekonzept des TV Hindelang.

Grandios: Tristan Schwandke löst Olympia-Ticket 2021 ist sein Jahr

Tristan Schwandke wirft bayerische Rekorde in Serie, gewinnt Teamgold beim Werfercup in Split, katapultiert sich in die Weltspitze, siegt beim internationalen Leichtathletik-Meeting in Luzern und ist seit 13 Jahren der erste deutsche Hammerwerfer, der sich für eine Teilnahme an Olympischen Spielen qualifiziert. 

Grund genug, seine Karriere, seine Höhen und Tiefen aufzuzeichnen und sich auch mit einer der Kernfragen im Leistungssport zu beschäftigen: Doping. Der 29-jährige Maschinenbauingenieur vom TV Hindelang kann es noch gar nicht realisieren. Er hat sich als erster deutscher Hammerwerfer seit 13 Jahren für die Teilnahme an Olympischen Spielen qualifiziert. Über die Eventrankingliste sicherte er sich mit Platz 32 das Flugticket ins Land der aufgehenden Sonne. Hier wird er am 2. August um 02.00 Uhr Bad Hindelanger Ortszeit um die Qualifikation für den Endkampf in Tokio werfen. An diesem Tag wird im Olympiastadion der 10-Millionen-Metropole (der Ballungsraum Tokios zählt mehr als 37 Millionen Menschen) der Name der gut 5000 Einwohner zählenden Oberallgäuer Gemeinde Bad Hindelang aus den Lautsprechern tönen und Tristan Schwandke vom TV Hindelang als Teilnehmer des Qualifikationswettkampfs ankündigen. Sollte er dort erfolgreich sein, stünde er am 4. August um 11.30 Uhr im Finale der besten 12. Um diese Leistung besser einordnen zu können, ist ein Blick auf die Olympische Geschichte des deutschen Hammerwurfs erforderlich. 13 lange Jahre mussten vergehen, bevor ein deutscher Hammerwerfer (die Frauen waren hier, u.a. mit der ehemaligen Weltrekordhalterin Betty Heidler, wesentlich erfolgreicher und auch präsenter) das olympische Feuer live aus dem Wurfring betrachten konnte. Tristans erklärtes Ziel ist es, mindestens Rang 12 zu erreichen, also die Vorrunden erfolgreich zu überstehen. Damit gelänge ihm eine kleine Sensation, denn im Finale war letztmals vor mehr als einem Vierteljahrhundert ein deutscher Hammerwerfer vertreten. Dies zeigt, wie schwierig es ist, bei Olympia zu punkten. Hunderttausende von Athleten konnten ihren Traum von einer Teilnahme niemals erfüllen. Hinzu kommt eine durch Corona immer wieder unterbrochene und gestörte Vorbereitungszeit. Schauen wir auf die Medaillenausbeute im Hammerwurf, so gab es bei allen Spielen von 1896 bis heute lediglich 7 deutsche Medaillen (darunter nur eine Goldversion von Karl Hein aus dem Jahr 1936). Karl-Heinz Riem (Silber mit 77,98m) und Klaus Ploghaus (Bronze mit 76,68m) gewannen 1984 in Los Angeles die letzten Medaillen. Ohne deren Leistung schmälern zu wollen, ist zu berücksichtigen, dass in jenem Jahr nahezu alle Werfer der großen Hammerwurfnationen aus den ehemaligen Ostblockstaaten aufgrund des Olympiaboykotts gar nicht in den Ring stiegen. Vor diesem Hintergrund erkennt man sehr rasch, wie schwer es ist, sich erstens im Olympiafeld zu positionieren und zweitens dann auch zu behaupten. Und natürlich kann man so auch Tristans diesjährige Leistung erheblich besser einordnen. Deutschland ist im internationalen Vergleich nie eine starke Hammerwurf-Nation gewesen. Die Gründe liegen in einer nicht so ausgeprägten Tradition und im System des Leistungssports hierzulande. Laufen kann man ab dem 1. Lebensjahr und sehr schnell laufen sicherlich spätestens ab dem 18. Lebensjahr. Die Karriere eines Leistungssportlers im Lauf lässt sich damit viel besser den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer Biographie anpassen. Im Hammerwurf wird der Leistungszenit zwischen dem 27. und 32. Lebensjahr erreicht; so dass sich der Sportler um seine berufliche Karriere und das finanzielle Auskommen auch dann noch sorgen muss, wenn andere bereits ihrer Sportkarriere erfolgreich beendet haben und nahtlos ins Berufsleben starten; einige “frühreife” Athleten und vor allem die offenkundig und unerkannt gebliebenen Werfer aus Arztpraxis und/oder Apotheke einmal ausgenommen. Doping ist leider fester Bestandteil des Leistungssports; das war so und wird vermutlich auch in Zukunft so bleiben. Es gab und gibt Athleten, die leistungssteigernde Mittel in einer Menge einnehmen, mit der man 30 Tiere eines Rindermastbetriebs innerhalb kürzester Zeit aufs Schlachtgewicht bringen könnte. In den Medien wird leider zu wenig darüber berichtet, auch zu wenig über die Spätfolgen dieses kriminellen Handelns; wenn etwa bösartige Tumore in den Fortpflanzungsorganen, der Leber und den Nieren ihr zerstörerisches Werk verrichten, wenn multiples Organversagen zur Versaftung des eigenen Körpers führt und das Herz aufgrund chronischer Überlastung plötzlich und unerwartet dem ganzen Dopingspuk ein makabres Ende bereitet. Zumindest in Deutschland hat man in den vergangenen Jahren sehr viel dafür getan, diesem Wildwuchs mit einem flächendeckenden Kontrollsystem zu begegnen. Im internationalen Vergleich kann sich das sehen lassen. Die Zahl der Dopingsünder ist von Flensburg bis Oberammergau überschaubar. Zahlreiche Reportagen belegen aber, dass Kontrollsysteme in einigen Ländern kaum greifen. Die Dunkelziffer dürfte insgesamt hoch sein und am Ende muss jeder Athlet für sich selbst Rechenschaft ablegen und die Frage beantworten, welchen Wert eine gute Platzierung, ein Sieg oder gar eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen hat, wenn sie mit Hilfe leistungssteigernder Pharmaprodukte erzielt wurde? Wenn von sauberem Sport die Rede ist, liegt es nahe, dass es eine Gruppe “verschmutzter” oder “unsauberer” Sportler geben muss. Nun kann man davon ausgehen, dass gedopte Athleten sich genauso regelmäßig oder unregelmäßig waschen wie jene, die keine verbotenen Substanzen zu sich nehmen. Doping im Sport ist keine oberflächliche Verschmutzung, Doping ist handfester Betrug und in letzter Konsequenz auch kriminell. Würde in den Schlagzeilen der gedopte Sportler zum kriminellen Betrüger deklariert, hätte dies zumindest eine verbal abschreckende Wirkung. Eine lebenslange Sperre könnte der Schlüssel zum erfolgreiche Kampf gegen Doping sein. Ein Blick auf die Entwicklung von Weltrekorden in den einzelnen Disziplinen bietet mehr Informationen als der Beipackzettel jeder verbotenen Substanz. Wer sich mit diesem Thema noch nie oder nur am Rande beschäftigt hat, sollte wissen, dass sich auch nicht so talentierte Dopingsünder gegenüber sauberen Athleten problemlos Vorteile verschaffen können, die von diesen auch in Bestform nicht zu übertreffen sind. Kraft, Ausdauer, Konzentration, Aggression und vor allem die so wichtige Regeneration lassen sich mit Hilfe der Medizin so kontrollieren, dass die saubere Konkurrenz nicht der Hauch einer Siegchance hat. Merkwürdig muten da immer wieder die Relativierungen von einigen Sportlern und manchen Trainern an, dass Doping bei technisch anspruchsvollen Disziplinen keine oder weniger “Früchte” trage. Diese ahnungslosen Träumer und Ignoranten scheinen nicht zu wissen, dass selbst beim Schachspiel gedopt wird.In diesem Zusammenhang – das “Spiel der Könige” einmal ausgenommen – wäre es in der Tat spannend zu wissen, wie die Rang- und Weltrekordlisten in der Leichtathletik wohl aussähen, wenn man sie sozusagen posthum um die gedopte Liga bereinigen könnte. Wer Freude am Recherchieren hat, findet auf Wikipedia attraktive Übersichten zu den Olympischen Spielen, den Ranglisten, Medaillengewinnern und Teilnehmern in nahezu allen Sportarten. Am spannendsten sind natürlich die Biographien der Athleten, denn dort findet man – sofern aktenkundig geworden – auch gleich die entsprechenden Dopingsperren. Solch eine Recherche lohnt sich auf bei den 32 Athleten, die sich aktuell qualifiziert haben, denn Lesen bildet bekanntlich und man gewinnt immer wieder neue Erkenntnisse. Nicht entgehen lassen sollte sich der geneigte Leser darüber hinaus die Entwicklung der Wettkampfweiten und Weltrekorde sowie ihre plötzlich Stagnation bis hin zur “Unmöglichkeit” jemals wieder einen neuen Weltrekord aufstellen zu können. In Tokio will die Weltantidoping-Agentur erstmals ein neues Testverfahren einsetzen, mit dessen Hilfe erheblich mehr Athleten überwacht werden können. Ziel muss es sein, dass Dopingsünder in einen permanenten Zustand der Ungewissheit versetzt werden. Sie müssen spüren, dass es jeden Tag mit ihrer Pseudosportlerkarriere aus sein kann. 

Doch nun zurück in Tristans sensationelles Hammerwurfjahr 2021 und wie es ihm gelungen ist, nach fast 20 Jahren in den “Olymp” aufgenommen zu werden. 

Ein Rückblick: Der 23. Mai 2021 wird in den Geschichtsbüchern des deutschen Hammerwerfens sicherlich einen festen Raum einnehmen. Und Tristan wird er ganz besonders in Erinnerung bleiben. Der Deutsche Meister und bayerische Rekordhalter feierte an diesem Tag während des Hammerwurfmeetings in Haßloch seinen 29. Geburtstag. Nach 18 Jahren Training sollte es ein ganz besonderer Tag für ihn werden. Bereits am 15. Mai hatte er beim Halleschen Werfermeeting mit einem Wurf auf 74,25 m den exakt ein Vierteljahrhundert gültigen bayerischen Rekord von Alexander Sporrer um 9 cm überworfen. An seinem Geburtstag pulverisierte er seinen eigenen, erst 8 Tage alten bayerischen Rekord mit jedem Wurf in Serie, bis er schließlich mit seinem sechsten und letzten, sensationellen “Treffer” auf 76,71 m seine hallesche Bestweite um fast zweieinhalb Meter übertraf. Damit katapultierte sich der Bad Hindelanger Hammerwerfer auf Platz 23 der Weltrangliste, schrieb sich in die ewige Bestenliste der deutschen Leichtathleten, positionierte sich in der Weltspitze und schaffte eine Weite, die hierzulande zuletzt 2013 erreicht wurde; eine ganze deutsche Hammerwurfgeneration liegt dazwischen. 

Der Herr aller Ringe: Bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig am 5. Juni holte sich der diesjährige Goldmedaillengewinner beim Team-Europacup der Werfer zum dritten Mal in Folge den Deutschen Meistertitel und nur eine Woche später konnte Tristan Schwandke mit einem grandiosen Wurf von 76,03 Metern in Fränkisch-Crumbach weitere wertvolle Punkte für die Olympiaqualifikation sammeln. Einmal mehr bewies er, der Herr aller Ringe in Deutschland zu sein. 9480 Kilometer lang ist der Weg von Bad Hindelang nach Tokio. Zur Norm für die Teilnahme an den Olympischen Spielen fehlten ihm jetzt gerade noch 79 cm. Zu keinem Zeitpunkt ist er besser in Form gewesen – nichts schien unmöglich, denn seit drei Jahren steigt Tristans Leistungskurve kontinuierlich an. Für die Spiele 2021 wurde neben der Normweite eine Eventranking-Liste als Qualifikationskriterium eingeführt. Am Ende bekommen die besten 32 ihr Ticket für die Olympischen Spiele. Während der Saison schwankten Tristans Platzierungen zwischen 23 und 36, Teilnahme und Ausscheiden aus dem Rennen um Tokio lagen eng beieinander. Da fällt es nicht leicht, sich immer wieder auf den nächsten Wettkampf zu konzentrieren, denn der Druck erhöht sich von Woche zu Woche. Für Tristan hielt er bis zum heutigen Nominierungstag an. Nach seinem letzten Wettkampf beim Internationalen Leichtathletik-Meeting in Luzern am 29. Juni (dies ist auch der letzte Tag für eine Qualifikation gewesen) konnte er sich mit seinem Sieg und 74,66m im hochkarätig besetzten Feld die nötigen Punkte holen und auf Rang 32 seine Teilnahme an den Olympischen Spielen sichern. 

Dabei verlief die Geschichte seiner sportlichen Karriere nicht immer so, wie es sich der junge Maschinenbauingenieur vorgestellt hatte. Jene, die einst mit ihm gemeinsam auf Wettkämpfen gegeneinander antraten, haben fast ausnahmslos aus verschiedenen Gründen dem Leistungssport die Schulter gezeigt und sich von ihm verabschiedet. Verletzungen, familiäre Bindungen, mangelnde finanzielle Unterstützung und die geringe Wertschätzung gegenüber einer hochsensiblen und technisch anspruchsvollen Sportart, sind nur einige der Gründe. Auch Tristan ist nicht immer frei von Zweifeln gewesen. Als Athlet, der fast täglich allein auf dem Bad Hindelanger Hammerwurfgelände anzutreffen ist, beim Krafttraining den “Einzelkampf” bevorzugt, Vollzeit arbeitet und “nebenbei” noch ein Fernstudium in Fahrzeugtechnik absolviert, sieht er sich Herausforderungen gegenübergestellt, von denen viele Leistungssportler noch nicht einmal gehört haben. Dass es im Winter im Oberallgäu bei minus 15° C und jeder Menge Neuschnee nicht immer leicht ist, sich für ein kräftezehrendes Hammerwurftraining zu erwärmen, versteht sich von selbst; ein Wurfhaus, wie es die großen Vereine nutzen, gibt es hier nicht. Warum, stellt man sich die Frage, entwickelt ein junger Mann trotz aller Widrigkeiten den Ehrgeiz, sich dennoch jeden Tag aufs Neue für s e i n Ziel zu motivieren? Pure Leidenschaft für den Hammerwurf. Die Antwort ist simpel: Triebfeder eines solchen Engagements ist pure Leidenschaft und die Unterstützung von Personen, denen er und die ihm kompromisslos vertrauen. Neben seinen Eltern – seine Mutter ist Sportlehrerin, sein Vater ist für das Kraft- und Gewichthebertraining verantwortlich – ist es das vor vier Jahren hinzugestoßene Schweizer Trainer-Team, Wolfgang und Björn Kötteritzsch, das Tristans Entwicklung der letzten Jahre maßgeblich geprägt haben; nicht zu vergessen Wolfgangs Frau, Roswitha, die dem agilen Hammerwerfer während seiner Trainingsaufenthalte in St. Gallen nicht nur eine gemütlich “Bleibe” herrichtet, sondern ihn mit Speis und Trank sowie Lunchpaketen bis hin zu vorgekochten Mahlzeiten für den Heimweg versorgt und in ihrem Rundum-Sorglospaket auch noch aufmunternde Worte verpackt, wenn es einmal nicht so gut läuft. Beide Trainer haben Tristan mit hoher Fachkenntnis einfühlsam und nachdrücklich die Kernelemente einer erfolgreichen Hammerwurftechnik beigebracht und ihn für die Feinheiten der Bewegungsabläufe im Ring sensibilisiert. Und dies meist aus der Ferne per täglicher Videoanalyse und von Zeit zu Zeit auch vor Ort in Bad Hindelang oder im Schweizer St. Gallen. Dieses Umfeld, das von Vertrauen, Freundschaft und Passion für den Hammerwurfsport geprägt ist, hat Tristan in den letzten Jahren reifen lassen und aus ihm einen fast perfekten Hammerwerfer gemacht. Zwanzig Jahre Training mit allen Höhen und Tiefen liegen hinter ihm. Jetzt wurde Tristans außerordentliches Engagement mit dem Ticket nach Tokio belohnt; alles weitere ist Kür. Und im kommenden Jahre warten schon die Europameisterschaften in München und die Weltmeisterschaften in Eugene im Staate Oregon (USA) auf ihn, bevor er im Zenit seiner Hammerwurfkarriere die Olympischen Spiele in Paris 2024 ins Visier nehmen kann. Dann wird zweifellos auch die Medaillenfrage im Raum stehen, denn die diesjährigen Trainingsweiten zwischen 76m und 78m geben Hoffnung, dass die Karriere jetzt erst beginnt; zumal sich die Technik 2021 erstmals dem Optimum angenähert hat. Im kommenden Jahr wird er diese Leistung und auch mehr auf den Ring bringen, sind sich alle Trainer sicher. Denn natürlich muss Tristan noch mehr Erfahrungen bei Großereignissen auf dem internationalen Hammerwurfparkett sammeln. Bevor Tristan am 22. Juli ins Flugzeug nach Tokio steigt, wird er noch einmal bei den Bayerischen Meisterschaften am 18. Juli in Erding in den Ring steigen, um im Wettkampfrhythmus zu bleiben. 

Es gibt zwei japanische Sprichwörter, die ihn auf dem Weg in die ostasiatische Metropole begleiten sollen: 1. Jeder vorstehende Nagel wird eingehämmert. 2. Je höher der Baum, desto neidischer der Wind. 

Baumit SummerCup am 17. Juli

Am 17 Juli 2021 geben sich die D-Jugend Mannschaften des DJK Seifriedsberg, SSV Niedersonthofen, TSV Burgberg JFG Illerursprung und TV Hindelang die Ehre.

Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung (unter Beachtung der aktuell geltenden Hygienebestimmungen)! Für das Leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Tristan Schwandke knackt 25 Jahre alten Bayerischen Rekord

Der 28-jährige Hammerwerfer vom TV Hindelang untermauerte bei den renommierten Halleschen Werfertagen an diesem Wochenende seinen Führungsanspruch unter den deutschen Hammerwerfern und positionierte sich im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio auch international ausgezeichnet. In Deutschland wirft er im dritten Jahr in Folge ungeschlagen; und auch in Halle an der Saale, das jedes Jahr zum Treffpunkt der Werfereliten avanciert, blieb er der Herr aller Ringe. Seine herausragende Wurfserie in Halle – zwei Würfe über der 73-Meter-Marke und der dritte mit 74.25 Metern – bringt den Athleten einen deutlichen Schritt weiter auf seinem Weg in Richtung Tokio. Schwandkes Weite bedeutete nicht nur den ersten Platz, sondern auch eine neue persönliche Bestweite. Und das Allerbeste zum Schluss: mit 74,25 Metern warf er neuen bayerischen Rekord und löste den alten von Andreas Sporrer im Jahr 1997 aufgestellten nach 24 Jahren ab.Der frischgebackene bayerische Rekordhalter gibt sich nach dem Wettkampf zuversichtlich: “Da geht noch deutlich mehr, meine Form stimmt zurzeit und ich entwickle mich kontinuierlich weiter. Ein paar Stellschrauben sind noch zu drehen und dann sollte es mir gelingen, auch international sehr weit vorn zu landen. Gleichzeitig steht für mich aber auch fest, dass eine sehr gute Form noch lange kein Garant für Siege oder eine Olympiaqualifikation ist. Ich bewahre mir immer auch ein Quäntchen Demut, denn im Sport liegen Sieg und Niederlage sehr eng beinander.” Sein Ziel, Tokio zu erreichen, stellt er damit natürlich nicht in Frage. In den kommenden Wochen geht es bis Ende Juni jedes Wochenende an den Start, in vierzehn Tagen zu den Team-Europameisterschaften nach Chorzów in Polen und am 5./6. Juni zu den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften nach Braunschweig. Am Ende wünscht sich Schwandke dann für die ganze Anstrengung mit einem Ticket nach Tokio belohnt zu werden. 

Tristan Schwandke wird mit einem einzigen Wurf Bayerischer Meister

Die Wettkampfsaison 2020 verlief für den Hammerwerfer Tristan Schwandke alles andere als rund. In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio erzielte er bereits Anfang des Jahres Trainingsweiten jenseits der 75-Meter-Marke und warf bereits im ersten Wettkampf in St. Gallen 73,23 Meter. Besser hätte es nicht laufen können, hätte da nicht die Corona-Krise alle Pläne von heute auf morgen zunichte gemacht. Viermal ist der Athlet vom TV-Hindelang über einen Zeitraum von einem halben Jahr zum Wettkampf angetreten. Vier Starts, vier Siege und den Deutschen Meistertitel. Alles perfekt sollte man glauben. „Perfekt“, gibt Tristan deutlich zu verstehen, „sieht völlig anders aus“. Denn der Lockdown sperrte den Zugang zu allen Trainingseinrichtungen und ám Ende sollte es noch schlimmer kommen, denn kurz vor den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig, die erstmals ohne Publikum stattfanden, verletzte sich Schwandke am Rücken. Diese Verletzung begleitete ihn bis zu den Bayerischen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Erding. Vor dem Start fühlte er sich gut, auch der Rücken schien mitzuspielen. 

Zwei Einwürfe um die 72 Meter stellten sehr gute Weiten in Aussicht. Was niemand der Zuschauer wusste, beim zweiten Wurf brach die alte Rückenverletzung unverhofft wieder auf und Tristan musste überlegen, ober er überhaupt in den Wettkampf einsteigt. „Einer geht immer“, dachte er, bestärkt durch seine Erfahrungen während der Deutschen Meisterschaften. Und in der Tat katapultierte er sich mit für ihn zwar bescheidenen 68,07 Metern vor Alexander Attila Gleixner (45,68 Meter) und  Armin Beham (42,92 Meter) auf Platz eins. „Dem Tüchtigen steht das Glück zur Seite,“ sagte er während der Siegerehrung im nahezu menschenleeren Stadion. Jetzt will er erst einmal pausieren, die Verletzung endgültig auskurieren und sich in einer hoffentlich Corona freien Zeit intensiv auf die Olympischen Spiele vorbereiten. „Die Saison war durch die Unterbrechungen und meine gesundheitlichen Probleme sehr lang und anstrengend. In Erding wollte ich nichts mehr riskieren. Mit meinen Trainern habe ich jetzt ein Rekonvaleszenzprogramm erarbeitet, um mich anschließend auf die olympische Saison in einem physisch und psychisch perfekten Zustand vorzubereiten.“