Jahresbericht 19/20: Verfrühtes Ende der Badminton-Saison

In der Saison 19/20 konnten die Badmintonspieler des SC Burgbergs unter dem Flaggschiff des TV Hindelangs gleich mit zwei Mannschaften antreten: die erste in der Bezirksliga-Süd und die zweite mit den Neuzugängen Silvana Plock, Claudia Erb, Steffi Kloker, Boris Mittermeier, Markus Schicketanz und Oliver Schwarz in der Bezirksklasse B-Süd.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Saison frühzeitig ohne den letzten Spieltag abgebrochen werden und auch ein Hallenbetrieb war vorerst nicht mehr möglich. Die Erste konnte dennoch auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken und sich sogar einen Platz auf dem Treppchen sichern. Mit insgesamt fünf Siegen schaffte es die Mannschaft auf Platz drei von acht in der Tabelle. Positiv hervorzuheben ist Janina Bertold, die obwohl sie verletzungsbedingt in dieser Saison nicht spielen konnte, trotzdem weiterhin die verantwortungsvolle Aufgabe der Spielführerin ausgeführt hat.

Die Zweite mit Spielführer Thomas Westermann hatte so ihre Startschwierigkeiten und mochte auch während der Saison nicht so richtig in das Spiel finden. Leider konnte die frischgegründete Mannschaft keinen Spieltag für sich entscheiden, was der Motivation des Teams aber keinen Abbruch tat.

Auch wenn aufgrund von Corona die Pforten der Hallen geschlossen bleiben mussten, blieben die Badmintonspieler kreativ, um das gemeinschaftliche Vereinsleben und natürlich das Training etwas aufrecht zu erhalten. Neben einem gemeinsamen Besuch auf dem Burgberger Nachtumzug wurde, als es wieder wärmer wurde, kurzerhand die Halle nach draußen verlagert. Gespielt wurde nach Lockerung der Hygienevorschriften Crossminton bzw. Speedminton, eine Mischung aus Squash und Badminton. Bei schlechtem Wetter wurde die Mannschaft nicht verschont – Trainiert wurde online: Mit Steffi Kloker’s Übungen wurde nicht nur digital geschwitzt, sondern auch ein professioneller Trainingsausgleich geschaffen.

Weil in diesem Jahr der Mannschaftsurlaub zum Leid aller ausfallen musste, überlegten sich die Hindelanger Badmintonspieler ein Alternativ-Programm, das coronakonform umgesetzt werden konnte. Zunächst ging es bei einer gemeinsamen Wanderung auf die Alpe Roßberg. Bei zünftiger Einkehr mit Käseplatte waren schnell die Strapazen des Aufstiegs vergessen. Beim zweiten Ausflug ging es dann nach Ofterschwang und der Badmintonschläger wurde gegen eine Frisbee eingetauscht. Ganz ungewohnt hieß es dann beim Discgolf „jeder gegen jeden“. Aber auch unter dem Jahr traf sich die Mannschaft sei es zum Pizzabacken oder auch zum Spieleabend.

Die Hindelanger Badminton-Spieler verbindet mehr als nur das „Bätschen“ auf dem Badmintoncourt, sondern auch eine Gemeinschaft, die gerade in der Zeit der Pandemie umso wichtiger wurde.