Perfekte Wurfserie im Vorfeld zur Deutschen Meisterschaft

Saisonstart von Tristan Schwandke in St. Gallen und Langenbrand

Aufgrund der Corona-Krise musste der Bad Hindelanger Hammerwerfer und Deutsche Meister, Tristan Schwandke, lange auf den Saisonstart warten. Am vergangenen Wochenende aber war es dann endlich soweit und auf dem Terminplan standen gleich zwei Hammerwurf-Events: Das Internationale Bodensee-Leichtathletik-Meeting in St. Gallen (Schweiz) am 4. Juli und am darauffolgenden Tag das Traditions-Meeting „Werfen nach Musik“ in Langenbrand im Schwarzwald, für das sich 77 Hammerwerfer angemeldet hatten.

Nur einen Tag später gewann er in Langenbrand nach einer herausragenden Serie von Weiten über 71 Meter mit 72,60 Metern, die auch gleichzeitig den Stadionrekord bei den Männern bedeuteten. 

Mit diesen Leistungen ist er aktuell nicht nur der beste Hammerwerfer Deutschlands, sondern auch klarer Favorit für die bevorstehenden Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig am 8. und 9. August. Zufrieden war der Hindelanger dennoch nicht, denn die Trainingsleistungen der letzten beiden Wochen ließen eine neue persönliche Bestweite geradezu als sicher erscheinen. Tristan:“Wahrscheinlich ist es ein Klagen auf sehr hohem Niveau; aber aufgrund meiner aktuellen Form war ich mir ziemlich sicher, dass an diesem Wochenende auch ein 75-Meter-Wurf möglich sein würde; aber im Sport ist alles möglich und meine Rückenmuskulatur hatte bereits am Freitag etwas zugemacht und so eine bessere Weite verhindert. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Jetzt fokussiere ich mich ganz auf die deutschen Meisterschaften und setze dort auf den großen Wurf.“

Gleich zum Saisonauftakt konnte Schwandke zwei weitere Erfolge in seiner Karriere verbuchen. Mit 73,23 Metern holte er in St. Gallen souverän seinen ersten Sieg im laufenden Jahr. Damit lag er schon einmal 23 Zentimeter über jener Weite, die ihm im vergangenen Jahr zum Deutschen Meistertitel bescherte. 

Im Vorfeld der deutschen Meisterschaften positionierte sich Tristan Schwandke in St. Gallen und Langenbrand als einer der Top-Anwärter auf den Titel. 

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