Rückblick: Tristan Schwandke wird im Berliner Olympiastadion Deutscher Meister

Die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften am 3./4. August in Berlin waren seit letztem Jahr das Ziel des Hammerwerfers Tristan Schwandke vom TV Hindelang. Und dieses Ziel war ganz klar mit dem Titelgewinn verknüpft. Am vergangenen Samstag wurde für Tristan dieser Traum nun Wirklichkeit. In einem fulminanten Wettkampf, in dem er wieder einmal von Beginn an das Feld mit deutlichem Abstand dominierte, gewann er Gold und seinen ersten Deutschen Meistertitel im Hammerwurf. Tristan: „Vor dieser grandiosen Kulisse den Titel mit nach Hause nehmen zu können, das habe ich mir immer gewünscht. Meinen beiden Trainern, Wolfgang und Björn Kötteritzsch und meinen Eltern bin ich unendlich dankbar dafür, dass Sie mir diesen Traum mit ihrem unermüdlichen Einsatz erfüllt haben; das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Deutscher Meister mit 73 Metern vor Simon Lang ( 68,01 Meter) und dem Titelverteidiger Johannes Bichler ( 66,95 Meter), hieß es  in der Übertragung der ARD. Als der Kommentator „Tristan Schwandke vom TV Hindelang“, sagte, hatte das einen besonderen Charme, denn Bad Hindelang neben Berlin, Leverkusen, Chemnitz und vielen anderen Leichtathletik-Hochburgen, das hat etwas Besonderes. So wie Tristan eine ganz besondere Saison hinter und vielleicht auch noch vor sich hat. Er gewann alle nationalen Wettkämpfe, holte sämtliche Titel in diesem Jahr und qualifizierte sich für die Team-Europameisterschaft in Polen am kommenden Wochenende. 

Dort könnte ihm vielleicht doch noch der ganz große Wurf, die Qualifikation für die Leichtathletik Weltmeisterschaften in Doha Ende September gelingen. Die geforderten 74 Meter hat er bereits überworfen – es fehlen „nur“ noch die 76 Meter. Doch mit solchen Überlegungen spielt der 27jährige Athlet allerdings erst gar nicht: „Der Gewinn des deutschen Meistertitels war für mich in dieser Saison das höchste Ziel und die Teilnahme an den Olympischen Spielen im nächsten Jahr in Tokio kommt jetzt als zweites hinzu. Eines habe ich erreicht, an meiner Japanreise arbeite ich; alles andere wäre aktuell eine schöne Zugabe.“ 

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