Schwandke siegt bei Spitzenleichtathletik-Meeting

Tristan Schwandke Sole Cup Schönebeck Hammerwurf

Gerade erst von der Deutschen Meisterschaft zurückgekehrt, startet der Viertplatzierte des Wettkampfs gestern beim Spitzenleichtathletik-Meeting in Luzern (Schweiz).  Von Anfang an beherrschte  der Hammerwerfer vom TV Hindelang das Feld und sicherte sich mit einer sehr guten Weite von 69,10 Meter souverän den Sieg vor dem amtierenden Schweizer Meister Martin Bingisser (62,14 Meter). Im letzten Jahr musste sich Schwandke mit 65,44 und Bronze zufrieden geben.

Mit seinem Sieg in Luzern unterstreicht er seine diesjährige Leistungssteigerung ein weiteres Mal. Vor allem die Konstanz seiner Würfe ist in dieser Saison beeindruckend. Und diese Saison ist noch lange nicht zu Ende, denn am Samstag wird Schwandke bei der Deutschen Meisterschaft im Rasenkraftsport in Fränkisch-Crumbach antreten und sich dort auch ein Revanche-Duell mit Medaillengewinnern der Deutschen Meisterschaft liefern.

Rasenkraftsport ist so etwas wie die Mutter des Hammerwerfens. Neben dem Hammerwurf kommen noch das Gewichtwerfen  (12,5 kg) und Steinstoßen (15 kg) hinzu. Gefragt sind ausgefeilte Technik und sehr, sehr viel Kraft. Der Vater des Athleten, Elmo Schwandke, der seinen Sohn seit mehr als zehn Jahren im Gewichtheben und Kraftaufbau trainiert blickt optimistisch auf das Wochenende: “Tristan gehört zweifellos zu den ganz großen Talenten im Hammerwurf. Schon heute ist er unter den deutschen Hammerwerfen einer mit den besten Kraftwerten. Und in spätestens zwei Jahren wird er auch technisch perfekt sein. Deshalb bin ich mir sicher, dass er am kommenden Wochenende mit einer Medaille zurückkehrt.”

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