Schwandke steigt in den Bob – Mentaltraining im Eiskanal von Igls mit Olympiasieger Beat Hefti

Im vergangenen Jahr konnte der Hindelanger Hammerwerfer Tristan Schwandke seine sportliche Erfolgsgeschichte fortschreiben. So siegte der Athlet vom TV Hindelang in Augsburg im Sommer bei den bayerischen Meisterschaften im Rasenkraftsport, errang bei den Süddeutschen Meisterschaften im Hammerwurf Bronze sowie Silber bei den Bayerischen Meisterschaften. Im Rasenkraftsport holte er sich erstmals in seiner Laufbahn am 15. Juli 2018 in Dischingen den Internationalen Deutschen Meistertitel. Krönender Abschluss der Saison war die Silbermedaille bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften am 22. Juli in Nürnberg. Erstmals stand er mit einer persönlichen Bestweite von 70,88 Metern bei den Männern auf dem Podest. 

Für 2019  sind die selbstgesteckten Ziele denn auch weitaus höher gesetzt. Tristan möchte sich am 3./4. August in Berlin erstmals den deutschen Meistertitel im Hammerwurf holen.  Und er hält an seinem Ziel fest, 2020 an den Olympischen Spielen in Tokio teilzunehmen. 

Die Wintermonate hat er genutzt, um weiter Kraft aufzubauen und im Ring noch schneller zu werden. Seine Trainingseinheiten in der Schweiz ergänzend – dort leben seine beiden Trainer, Björn und Wolfgang Kötteritzsch, war er zur Stärkung seiner Mentalkraft mit dem Goldmedaillengewinner von Sotschi im Zweierbob – dem sympathischen Schweizer Athleten Beat Hefti – im Eiskanal von Igls unterwegs: bei engen Kurvenradien und 120km/h übertrifft die Stressbelastung jene beim Hammerwurf deutlich. Für Tristan ein gutes Training, um Wettkampfhärte zu bekommen. Beat Hefti  zählt zu den erfolgreichsten Bobpiloten der Welt; u.a. konnte er neben dem Gesamtweltcup und dem Bobweltmeistertitel im Vierer auch vier olympische Medaillen gewinnen.

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