Souveräner Sieg für Tristan Schwandke beim SoleCup 2016

Tristan Schwandke Schönebeck Stiebel Eltron Hammerwurf

Gestern fand in Schönebeck der Sole-Cup 2016 statt. Für Hammerwerfer, Kugelstoßer und Diskuswerfer ist es eines der größten sportlichen Ereignisse des Jahres. Kommen doch jedes Jahr tausende von Zuschauern, um die Spitzenathleten Deutschlands hautnah erleben zu können. Und hautnah ist hier wörtlich zu nehmen, denn bei keiner anderen Großveranstaltung stehen die Sportler quasi im Publikum.
Heuer stand die Veranstaltung ganz im Zeichen von Rio, denn nach den Wettkämpfen wurde das Wurfteam für Brasilien ganz offiziell verabschiedet. Nadine Müller, Christina Schwanitz, Betty Heidler, Robert Harting, David Storl waren nur einige der Spitzensportler, die hier zum letzten Mal vor ihrem Brasilienflug im Wettkampf antraten. Allen gemeinsam ist, dass sie in ihren Disziplinen beste Chancen auf einen Goldmedaillengewinn haben.
Für Tristan heißt es, noch vier Jahre zu warten, weil Hammerwerfer ihre Leistungsspitze nämlich erst im Alter von 28 Jahren erreichen. Sein erklärtes Ziel sind die olympischen Spiele 2020 in Tokio; und er ist auf einem guten Weg dahin. Als Titelverteidiger 2015 ging er gestern in Schönebeck an den Start. Bereits mit seinem ersten Wurf und einer Weite von 68,39 m konnte er sich an die Spitze des Werferfeldes setzen. Das reichte am Ende für den Sieg vor dem Drittplatzierten bei den deutschen Meisterschaften, Paul Hützen. Nur eine Woche nachdem er im Rasenkraftsport den “Bayerischen Meistertitel” errang, stand er gestern wieder ganz oben auf dem Stockerl. Während der Siegerehrung wurde er von den bezaubernden Tänzerinnen der “Tangará Brasil Dance” aus Berlin eingerahmt. Viele Zuschauer bekamen bei diesem Siegerfoto Zweifel, ob Tristan sich über seinen Sieg oder die charmanten Begleiterinnen mehr gefreut hat.

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