Tristan Schwandke bestätigt mit 70,42 Metern seine Bestweite!

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In ein außerordentlich sportliches Wochenende startete Tristan Schwandke beim Sole-Cup 2017 in Schönebeck am 2. Juni. Für die deutschen Hammerwerfer, Kugelstoßer und Diskuswerfer ist es eines der größten sportlichen Ereignisse des Jahres. Kommen doch jedes Jahr tausende von Zuschauern, um die Spitzenathleten Deutschlands hautnah erleben zu können. Mit 68,78 Metern sicherte sich Schwandke hinter Alexei Mikhailov (70,87 Meter) und Johannes Bichler (70,91 Meter) den dritten Platz auf dem Siegertreppchen.

Trotz seiner insgesamt guten Leistung war er nicht ganz zufrieden, denn angestrebt war eine Weite über der 70-Meter Marke. Doch für den Hindelanger Athleten war das Wochenende ja noch lange nicht vorbei, denn nach dem Sole-Cup ging es in das rund 500 Kilometer entfernt liegende Fränkisch Crumbach zum hochkarätig besetzten Traditionsmeeting der Hammerwerfer am 4. Juni. Dies stellte für den Athleten eine Herausforderung ganz anderer Qualität dar. Denn an den Start gingen 12 internationale Topwerfer, und nur acht von ihnen durften ins Finale. Die starken “Jungs” stammen aus den USA, China, Australien, Großbritannien und Deutschland.

Durch eine kluge Strategie und sehr gute Würfe katapultierte sich der Hindelanger in die Endrunde und erreichte mit Bestätigung seiner persönlichen Bestleistung von 70,42 Metern Rang 7, hinter dem fünf Jahre älteren Chinesen Dakai Qi (71,09 Meter) und vor dem ebenfalls fünf Jahre älteren Briten Dry Mark (70,26 Meter). Nach dem Wettkampf gab sich Schwandke mehr als zufrieden: “Für mich steht im Augenblick immer noch die Stabilisierung meiner Technik im Vordergrund, bevor ich sozusagen an die Weite denke. Sie wird sich von selbst ergeben, wenn sich die Automatismen verfestigt haben,” gibt er selbstbewusst zu verstehen.

Nach drei Wettkämpfen 2017 steht bereits jetzt fest, dass er in keinem Jahr zuvor eine vergleichbare Leistungsentfaltung zu verzeichnen hatte. Und die großen Meisterschaften stehen ja erst noch bevor. Insbesondere bei den Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften sowie dem internationalen Leichtathletik-Meeting in Luzern (Schweiz) möchte Schwandke seine persönliche Bestleistung noch einmal toppen.

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